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Alkoholtester in einer Form eines Schlüsselrings, elektronischer Alkoholtester, Alko-Tester, Atemalkoholtester, Alkohol-Tester, AT988 Alkoholtester in der KritikVon Marc Seidel Viele Jahre musste
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La réglementation en france est la suivante : On s'expose à une contravention dans les cas suivants : 0.5gr A / Litre de sang ou 0.25mg A / Litre d'air Ayant pris toutes les précautions nécessaires pour d’éviter les éventuels blessures ou préjudices causés par les produits que nous commercialisons, nous déclinons toute responsabilité pour des dommages survenus suite à l’emploi de ces produits. La réglementation en france est la suivante : On s'expose à une contravention dans les cas suivants : 0.5gr A / Litre de sang ou 0.25mg A / Litre d'air
Alkoholtester in einer Form eines Schlüsselrings, elektronischer Alkoholtester, Alko-Tester, Atemalkoholtester, Alkohol-Tester, AT988 Alkoholtester in der Kritik
Von Marc Seidel
Viele Jahre musste bei begründetem Verdacht auf Alkohol am Steuer auf eine Blutprobe zurückgegriffen werden. Zeigte das kompakte Testgerät einen zu hohen Wert an, ging es unvermeidlich zum Aderlass.
Seit dem Sommer sind neue Testgeräte im Einsatz. Dieser Tester, 60 Stück davon sind auch bei der Polizei in NRW im Einsatz. Jetzt geriet das Gerät in das Kreuzfeuer der Kritik - zu ungenau seien die Messergebnisse. Doch diese Behauptung stimmt nicht.
Vielmehr verlangt die Zulassungsnorm eine Rundung der Messergebnisse ab der dritten Stelle hinter dem Komma - nach den Regeln der Mathematik. Doch dieses Verfahren ist rechtlich nicht haltbar, da eine Rundung im Einzelfall die gemessene Alkoholkonzentration über eine gesetzliche Grenze bringt. Bei der Polizei in NRW spricht man von einigen hundert Fällen, die zu prüfen sind.
Die Geräte bleiben aber weiter im Einsatz. Eine korrigierte Software ist Anfang Oktober bereits zugelassen worden und wird im Laufe der nächsten Wochen auf die Geräte aufgespielt. Solange räumt die Polizei bei Kontrollen größere Toleranzen bei den gemessenen Werten ein.
Die Geräte selbst sind wesentlich genauer, als es die bekannten kleinen Tester sind, die bei jeder allgemeinen Verkehrskontrolle zum Einsatz kommen. Sie brechen bei Mundrestalkohol die Messung ab: ebenso bei zu starken Abweichungen innerhalb des integrierten Doppelmess-Systems. Außerdem sind zwei Atemproben der jeweiligen Person erforderlich.
Die Messwerte des Gerätes weisen keinen Blut-, sondern den Atemalkohol aus. Dabei setzt man den halben Messwert von einem Milligramm Ethanol pro Liter Blut dem entsprechenden Promillewert gleich (0,25 mg Ethanol pro Liter Luft entsprechen also 0,5 Promille Blutalkohol). Grundlage hierfür ist ein Gutachten des Bundesgesundheitsamtes vom April 1991.
Diese Atemalkohol-Messungen mit entsprechend geeichten Geräten werden seit dem 1. Mai 1998 vor Gericht anerkannt. Bei Verstößen mit Messwerten ab 1,1 Promille wird aber nach wie vor ein Bluttest angeordnet.
Also denken Sie daran: Zwei Bier können schon zuviel sein, denn bereits ein Wert von 0,3 Promille Blutalkohol in Zusammenhang mit Ausfallerscheinungen wird geahndet. Und ab 0,5 Promille bis 0,79 Promille drohen ein Bußgeld von 200 Mark und zwei Punkte in Flensburg.
Dieser Text gibt den Inhalt des Beitrags der ServiceZeit Verkehr vom 12. Oktober 1999 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.
Ein neues Messgerät, dass alkoholisierte Autofahrer schneller entlarven können soll, hat das in Storkow bei Berlin ansässige Unternehmen Alca Mobil jetzt vorgestellt.
mid Berlin - Der Blitz-Alkoholtester wird dem zu kontrollierenden Verkehrsteilnehmer nur noch vor den Mund gehalten. Während dieser seinen Namen nennt, saugt das Gerät die Atemluft ein und gibt ein Signal, wenn sie Alkohol enthält. Um eine konkrete Promillezahl zu ermitteln, muss dann allerdings - wie bei anderem Geräten auch - zusätzlich ''gepustet'' werden. Dadurch sollen Alkoholkontrollen beschleunigt werden, da ''saubere'' Fahrer schneller abgefertigt werden. Der knapp 300 Euro teure Tester werde bereits erfolgreich in Taiwan eingesetzt, die italienische Polizei habe ebenfalls Interesse angemeldet, so ein Unternehmenssprecher. Für die Polizei in Berlin und Brandenburg sei zudem ein Angebot geplant. Aber auch für Privatleute steht das Gerät zum Verkauf bereit.
Fachleute bezweifeln allerdings den Nutzen eines solchen Gerätes. Laut Dr. Günter Schmidt vom Institut für Rechtsmedizin an der freien Universität in Berlin muss die Effektivität eines Testers zunächst experimentell verifiziert werden. Dies sei hier bislang nicht geschehen. Auch warnt der Experte vor Handtestgeräten, wie sie Autofahrer aus diversen Quellen beziehen könnten: ''Gerade bei unsachgemäßer Handhabung sind die Messwerte höchst unzuverlässig, das Ergebnis kann zu einem Glücksspiel werden'', so der Chemiker. Bei den Atemtestgeräten der Polizei müsse der Fahrer mindestens drei Sekunden blasen, damit die zur Messung notwendige tiefe Lungenluft gemessen werden könne.
Karsten Becker, beim niedersächsischen Innenministerium zuständig für Polizeieinsätze, rät von der privaten Nutzung von Alkoholtestgeräten ab. Es seien zu viele Billigangebote auf dem Markt, deren Anzeigeverhalten kritisch zu bewerten sei. Gleichzeitig müssten Autofahrer bedenken, dass der Alkoholwert zu Beginn einer Fahrt nicht dem entsprechen müsse, der eine Stunde später vorliegt. Auch sei ein Fahrer häufig in seinen Reaktionen bereits beeinträchtigt, wenn er die gesetzliche 0,5-Promille-Grenze noch nicht erreicht hat. ''Im Zweifelsfall sollten alkoholisierte Fahrer ein Taxi nehmen'', rät Becker. Das systematische ''Herantrinken'' an die Promille-Grenze sei fahrlässig.
Der Deutsche Anwaltsverein verweist dabei auf ein Urteil des Oberlandesgerichtes Karlsruhe. Wer sich nach wenigen Stunden Schlaf mit Restalkohol ans Steuer begibt und einen Unfall verursacht, handelt grob fahrlässig (AZ 19 U 167/01). Im Fall eines Fahrers, der mit 0,65 Promille Restalkohol einen Unfall verursacht hatte, verweigerte die Kaskoversicherung die Regulierung des Schadens und bekam Recht. Stephan Bähnisch/mid mid/sb